5 Tipps zum Aquarium einrichten

Aquarium einrichten für Anfänger – Tipps und Tricks zum optimalen Aquarium: Jeder wer den Start in die Aquaristik wagt, wird am Anfang einiges an Hilfe benötigen. Die Aquaristik ist ein recht kompliziertes Hobby, denn man muss einiges was die Haltung von Zierfischen angeht einhalten. Natürlich gilt es bei der Einrichtung eines Aquariums einiges zu beachten. In diesem Artikel erfahrt ihr 5 Tipps, welche jeder Anfänger beachten sollte. Eine ausführliche Anleitung zum Aquarium einrichten gibt es im verlinkten Artikel.

Dies ist ein Gastbeitrag von Andy Sauer.

Planung, Planung und nochmals Planung

Leider stellen wir immer wieder fest, dass sehr viele Einsteiger dieselben Fehler machen. Sie starten recht schnell ohne sich zuerst genau Gedanken darüber zu machen, was denn alles benötigt wird, wie das Aquarium genau aussehen soll, wie die Einrichtung sein soll und welche Fische und Wasserpflanzen man halten möchte. Diese Fehler lassen sich später nur schwer ausgleichen. Deshalb ist die Planung extrem wichtig.

Man sollt sich jede Menge Zeit nehmen, um sich in die Materie genau einzulesen. KnowHow Aufbau sollte hier an erster Stelle stehen. Denn nur wer alles oder einiges weiß, der wird auch bei der Einrichtung wenig Fehler machen.

Zum Bereich der Planung gehört sich genau darüber zu informieren, welche Bewohner später im Aquarium Platz finden sollen. Danach richtet sich neben der Einrichtung auch die Größe des Aquariums. Es ist ein Unterschied ob man Welse, Fadenfische, Guppies, Diskus oder Barsche halten möchte. Alle Zierfische haben andere Anforderungen an die Wasserwerte und die Einrichtung. Deshalb ist unser erster Tipp:

Tipp 1: Zeit lassen und genau alles planen!

Kosten an der richtigen Stelle sparen

Auch in Sachen Kosten und Preise sollte man einiges beachten. Leider stellen wir auch hier immer wieder entscheidende Fehler fest. Viele Beginner kaufen sich ein günstiges 54 Liter oder 60 Liter Set und sind der Meinung, dass sie hier auf einem optimalen Weg sind. Leider muss man auch hier widersprechen, denn zum einen sind diese Aquarien meist zu klein und deshalb viel schwere zu pflegen und zum anderen gibt es gewisse Komponenten in diesen Sets, welche auch nicht gerade qualitativ hochwertig sind. Deshalb ist der zweite Tipp, sich nicht unbedingt immer nur nach den Kosten zu richten. Viele Komponenten sind nicht leicht auszutauschen und deshalb sollte man hier auf gute Qualität setzen. Allen voran beim Becken selber.

Tipp 2: Schauen sie nicht nur auf die Kosten sondern auch auf die Qualität

Das Aquarium muss den Nitritpeak überstehen

Vor allem Zeit sollte man bei einer Neueinrichtung eines Aquariums mitbringen, denn wenn alles eingerichtet ist und das Wasser im Becken ist, dann heißt es zuerst abwarten. Es dürfen auf jeden Fall noch keine Fische eingesetzt werden.  Zuerst muss sich ein Stickstoffkreislauf bilden, welches für den Abbau von Nitrit zuständig ist. Dieses Nitrit ist sehr giftig für die Zierfische. Deshalb sollte man auch abwarten, bis das Aquarium den Nitritpeak überstanden hat. Nach dieser “Spitze des Nitritwertes” sollte dieser gegen Null abfallen. Dann kann man einige Tage später ohne Risiko die Zierfische einsetzen.

Tipp 3: Fische bitte erst nach dem Nitritpeak einsetzen.

Von Anfang an auf die Pflege achten

Leider werden die meisten Fehler auch in der Anfangszeit gemacht. Die Folge sind dann Probleme mit Algen oder anderen Störungen im biologischen Gleichgewicht und Kreislauf eines Aquariums. Pflegemaßnahmen werden entweder übertrieben oder komplett vernachlässigt. Hier muss man einen gesunden Mittelweg finden. Sei es bei der Reinigung der Scheiben, des Filters oder aber auch bei der Kontrolle der Wasserwerte wie PH, GH, KH und weitere Stoffe im Aquarium Wasser. Alles sollte in einem gewissen Maß und Abstand erfolgen.

Tipp 4: Pflege und Reinigung nicht vernachlässigen aber auch nicht übertreiben

Besetzen sie das neue Aquarium Schritt für Schritt

Natürlich möchte man in seinem neuen Aquarium auch jede Menge Zierfische. Am liebsten jede Menge Arten und Gattungen. Leider muss man auch hier Anfänger etwas ausbremsen, denn weniger ist auch hier oft mehr. Vor allem was den Erstbesatz angeht, sollte man nur Schritt für Schritt vorgehen. Wer hier Zuviel macht läuft Gefahr eines Überbesatzes und schafft somit zum einen jede Menge Schadstoffe in einem meist noch nicht voll intakten Biotop. Hier sollte man sich mehrere Wochen Zeit lassen. Immer nur eine Art einsetzen und sich dann zuerst einige Tage und Wochen an dieser Art erfreuen. Zudem sollte auch kein Überbesatz durchgeführt werden. Auch hier ist ein Minimalismus meist besser und optisch auch ansprechender wie viele Arten und von denen jeweils nur eine kleine Gruppe. Schauen sie sich mal Große Gruppen von Neonsalmler oder Keilfleckbarben an und sie werden verstehen was wir meinen.

Tipp 5: Schritt für Schritt Fische einsetzen und nicht mit dem Besatz übertreiben.

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