Animpfen des Aquariums

Die Kreisläufe des Stickstoff (orange) und des Sauerstoff / CO2 (grün) haben Pflanzen als gemeinsame Schnittstelle
Die Kreisläufe des Stickstoff (orange) und des Sauerstoff / CO2 (grün) haben Pflanzen als gemeinsame Schnittstelle

In der Einlaufphase eines Aquariums muss das Becken erst eine gesunde Bakterienpopulation aufbauen und durchlebt dabei zumeist den für Fische tödlichen Nitritpeak. Um diesen Prozess zu beschleunigen bzw. den Nitritpeak zu umgehen, gibt es einige Tricks, dem Aquarium Bakterien zuzufügen. Man spricht vom Animpfen des Aquariums.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Animpfens. Einerseits kann das Wasser bewusst mit einigen Futterflocken mit Nährstoffen angereichert werden, um das Wachstum der Bakterien anzukurbeln. Besonders bewährt hat sich, Mulm aus einem gut laufenden Aquarium in das neue Becken einzubringen. Dazu drückt man einfach den Filterschwamm im neuen Becken aus, oder verteilt abgesaugten Mulm im Aquarium.

Im Handel sind einige Präparate erhältlich, die Filterbakterien enthalten. Wichtig ist, dass diese immer fachgemäß gelagert werden, um das Überleben der Bakterien zu garantieren. Die Dosierung auf der Verpackung ist dabei unbedingt einzuhalten.

Die nützlichen Bakterien im Aquarium sind dieselben, die im Boden leben, weswegen sich in der Aquaristik ein Erdaufguss bewährt hat. Dazu wird ungedüngte Gartenerde mit Wasser aufgegossen. Nach einiger Zeit enthält auch dieses Wasser die notwendigen Bakterien. Für das Aquarium schöpft man eine kleine Menge des Wassers ab und fügt es dem Becken zu. Die Erde selber darf nicht ins Aquarium gelangen.

*Letzte Aktualisierung am 1.12.2022 um 03:26 Uhr Bei diesen Links handelt es sich um bezahlte Werbung.

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