Kategorie: Tiere

In nur wenigen kleinen Aquarien werden keine Zierfische gehalten. In den allermeisten Fällen legen Aquarienbesitzer viel Wert darauf das Leben, und oft auch das sehr interessante Sozialverhalten zu beobachten. Doch Fisch ist nicht gleich Fisch. Und Aquarium ist nicht gleich Aquarium. Deshalb passen nicht alle Arten in jedes Becken. In diesem Beitrag möchte ich einen kleinen Überblick darüber geben was wir überhaupt als Zierfische bezeichnen und welche Unterschiede es gibt. Vor allem Anfängern möchte ich damit helfen die richtigen Zierfische für ihr Aquarium auszuwählen.

Tiere

Wer kennt sie nicht, die süßen kleinen Fischchen aus Küche und Bad. Ihre flinke Art erstaunt uns immer wieder. Silberfische sind genau das richtige für die jenigen die keinen Aufwand scheuen wenn es darum geht Lebensräume nach zu bauen.

Fische

Als ich mein erstes Aquarium einrichtete wurde mir von meinem Händler der Pitbull als „Bodenpolizei“ angeboten. Auch heute noch tummeln sich diese kleinen Welse mehr oder weniger unscheinbar in meinem Becken. Trotz der mittlerweile drei Umzüge ist der gesamte Bestand noch vorhanden. Ich selbst kann den LDA 25 somit als unheimlich robust bezeichnen. Aufgrund seiner geringen Größe und seines zurückhaltenden Verhaltens ist er sogar für kleine Gesellschaftsbecken ab 60 cm bestens geeignet.

Fische

Geht es um die Haltung der roten Nashorngarnele, sollte der Aquarianer etwas Erfahrung mitbringen, geht es um die Zucht, sollte er zudem auch Glück haben. Diese Garnelenart lebt in Brackwasserzonen von Teilen der afrikanischen über Teile der asiatischen Küstenlandschaft. Sie siedelt zudem in Mangrovenwäldern, die ebenfalls Brackwasser führen. Im Handel sind in der Regel jedoch nachgezüchtete Tiere erhältlich. Diese werden im Süßwasser gehalten, welches einen harten Wasserwert haben muss und leicht aufgesalzen wird.
Möglicherweise würde die Haltung und Nachzucht mit Wildfängen in ein und dem gleichen Brackwasserbecken gelingen. Mit den nachgezüchteten Tieren würde dieses vermutlich nicht mehr gehen. Es finden sich hier keine schlüssigen Erfahrungswerte von Züchtern.

Wirbellose

Wer bereits Erfahrungen mit der Haltung von Zwerggarnelen sammeln konnte, wird in den Red Bees, den Cardidna cf. Cantonensis, eine zu bewältigende Herausforderung finden: Die hübschen Zwerggarnelen sind auf stabile Wasserwerte mit geringer Keimrate angewiesen, sie lassen sich dann jedoch gut halten und auch vermehren. Es handelt sich im Übrigen um eine Herausforderung für Züchter: Die Red Bees sind entweder eine Hochzuchtform der Crystal Red oder diese wurden mit anderen Garnelen gekreuzt. Aber innerhalb dieser neuen eigenen Gattung finden sich diverse Zuchtformen, die nach Grad eingeordnet werden. Einem Grad kann auch ein eigener Name gegeben werden. Die schlichteren Grade beginnen mit A wohingegen der Grad S, SS oder SSS sehr gezielt gezüchtet wären. Es wird entgegengesetzt zur Namensgebung auf große Weißanteile und spezieller Musterung gezüchtet. Je höher der Grad, umso höher der Weißanteil und umso raffinierter die Musterung. Je nach Grad sind die Red Bees vergleichsweise teuer. Wer jedoch gezielt weiter züchtet, kann damit wiederum ein paar Euro verdienen. Einem Anfänger wäre hingegen abzuraten, da neben dem persönlichen auch ein höherer materieller Schaden eintritt, würden die Red Bees in kurzer Zeit versterben.

Wirbellose