Laich – Wie Fische Eier legen

Mit Ausnahme von nur wenigen, lebendgebärenden Arten legen die meisten Fische Eier. Mit den Eiern von Vögeln, wie dem klassischen Hühnerei, haben diese Eier aber rein optisch nicht viel gemeinsam. Die Eier von Fischen sind nicht von einer harten Kalkschicht, sondern von einer gelartigen Schleimschicht umhüllt. Aus diesem Grund spricht man bei Fischen auch nicht von Eiern, sondern von Laich.

In den meisten Fällen wird der Laich entweder an einer Oberfläche angeheftet oder frei im Wasser treiben gelassen. Begrifflich unterscheidet man hier also in Haftlaicher, wie zum Beispiel Panzerwelse, und Freilaicher, wie zum Beispiel den blauen Neon. Für die Eiablage zuständig ist das auch Rogner bezeichnete Weibchen. Interessant ist, dass der Laich direkt nach der Ablage noch nicht befruchtet ist. Das tut das Männchen, der Milchner, erst im Anschluss. Der Begriff Rogner leitet sich übrigens von der Bezeichnung des noch nicht abgelegten Laichs ab. Denn solange der sich im Muttertier befindet, spricht man vom Rogen. Das ist interessant für die Liebhaber von Kaviar. Denn der ist bekanntlich Rogen und wird vor der Ablage aus den Fischkörpern gewonnen.

In der Aquaristik kann dir das so lange egal sein, wie du nicht züchten möchtest. Bei den meisten Arten wirst du die Eiablage überhaupt nicht mit bekommen. Bei kleinen Freilaichern wie zum Beispiel dem Neon, ist der Laich so klein, dass er unbemerkt zu Boden fällt und hier gefressen wird. Willst du aber züchten, musst du dir etwas einfallen lassen, um den befruchteten Laich aufzufangen. Auch wenn es einiges an Zubehör zu kaufen gibt, kann das schonmal etwas schwieriger werden. Aber wenn du so weit bist, brauchst du diesen Beitrag nicht mehr.

Laich legen übrigens auch Amphibien wie Frösche oder Schnecken. Hast du bestimmt schon mal in freier Wildbahn gesehen.

Laich vom Frosch
Auch Reptilien wie Frösche legen Laich. Anhäufungen wie diese kann man in Deutschland oft finden.
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