Measury Osmoseanlage RO PRO 190L

Ich habe da so ein kleines Aquarium. Lange Zeit ein Eheim Aquastyle 16, jetzt ein ADA Cube Garden Mini M. Früher mal dicht bepflanzt, heute steht darin eine Schale. Was aber immer gleich geblieben ist, sind die Bewohner. Denn in diesem kleinen Aquarium lebten bei mir schon immer Red Bee Garnelen. Diese Art ist besonders anspruchsvoll was die Wasserqualität angeht. Mit dem normalen Leitungswasser ist da nichts zu machen. Und so laufe ich seit Jahren regelmäßig zum Fachhändler und kaufe Wasser. Das wollte ich jetzt mal optimieren und habe mir eine eigene Osmoseanlage angeschafft.

Ist eine Osmoseanlage für das Aquarium sinnvoll?

Ich kann kaum zurückdenken, wie lange ich diesen Aufwand schon treibe. Jahrelang habe ich immer vor dem Kauf einer Osmoseanlage zurückgeschreckt. Meine Befürchtung war, dass bei dem wenigen Wasser was ich verbrauche, die Membran austrocknet und beschädigt wird. Aber auch die Anschaffungskosten müssen irgendwie wieder rein kommen. Deshalb ist eine berechtigte Frage, ob eine eigene Osmoseanlage überhaupt sinnvoll ist. Grundsätzlich nicht sinnvoll ist sie natürlich, wenn du solch ein spezielles Wasser überhaupt gar nicht brauchst. Das ist bei Gesellschaftsaquarien der Fall, denn die hier gepflegten Fisch kommen super mit dem Leitungswasser aus.

Anders sieht es aus, wenn du spezielle Habitate nachstellen willst. Es ist ein Grundprinzip der Biotop Aquaristik den natürlichen Lebensraum so gut es geht nachzustellen. Dazu gehört es auch, das richtige Wasser zu haben. So könntest du mit dem Thema schon konfrontiert werden, wenn du Buntbarsche aus dem Malawisee oder Tanganjikasee pflegst. Das hier vorliegende Wasser bekommt man aber auch oft mit Leitungswasser hin. Anders sieht es bei Biotopen aus Südamerika oder Asien aus. Hier ist das Wasser oft extrem weich. Das Leitungswasser kannst du mit speziellen Salzen zwar aufhärten, aus hartem Wasser weiches machen geht aber so ohne Weiteres nicht.

Red Bee Garnelen in einem Aquarium mit Osmosewasser
Anspruchsvolle Spezialisten wie diese Red Bee Garnelen benötigen besondere Wasserwerte, die mit Leitungswasser nicht einstellbar sind.

Es muss also ein Wasser her, das von Grund auf weich ist und gezielt mit speziellen Salzen angereichert werden kann. Das kannst du, wie auch ich die letzten Jahre, kaufen. Bei meinem Händler kostet ein Liter 25 Cent, ein 20 Liter Kanister also 5 Euro. Bei meinem kleinen “Mikrobecken” sicherlich machbar. Ich wechsle zweimal die Woche 25 %. Also jeweils 5 Liter, das sind 10 in der Woche, oder ein Kanister alle zwei Wochen. In Summe kam ich also auf 10 Euro monatlich nur für Wasser. Läppert sich. Wenn dein Aquarium noch größer ist, brauchst du wohl gar nicht drüber nachdenken Osmosewasser fertig zu kaufen.

Die Funktion einer Osmoseanlage

Schon der Begriff Osmoseanlage oder auch Osmosewasser ist eigentlich irreführend. Denn die wirkliche Osmose findet nur aufgrund des osmotischen Druckes statt. In unseren Anlagen liegt jedoch auf einer Seite der Membran der Wasserdruck aus der Leitung vor, auf der anderen Seite nicht. Deshalb läuft die Osmose quasi rückwärts ab. Die richtigen Begriffe wären somit Umkehrosmose, Umkehrosmoseanlage und Wasser aus Umkehrosmose. Der gesamte Prozess kann dabei in drei Schritte unterteilt werden.

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Vorfilter

Der eigentliche Osmosefilter ist unheimlich fein und sehr empfindlich. Seine Lebensdauer hängt stark von der Qualität des Ausgangswassers ab. Aus diesem Grund kommt das Leitungswasser nie direkt in den Osmosefilter. Stattdessen wird es vorher durch mehrere Vorfilter gereinigt. Bei den einfachen Anlagen für die Aquaristik sind das in der Regel zwei Filter. Bei dem einen handelt es sich um einen Sedimentfilter der Feststoffe herausfiltert. Es ist also ein mechanischer Filter wie auch das Vlies oder die Watte in unserem Aquarium Filter. Nur halt viel feiner. Es werden alle Partikel heraus gefiltert, die größer sind als 5 µm (Mikrometer).

Lieferumfang der Measury RO PRO 190L
Der Lieferumfang der Measury RO PRO 190L ist so umfangreich, dass man direkt mit dem Betrieb beginnen kann. Es müssen weder Schläuche noch Anschlüsse zugekauft werden.

Somit sind nahezu alle mechanischen Verunreinigungen entfernt. Was noch da ist, sind chemische Verunreinigungen wie durch gelöste Metalle wie Eisen, aber auch um Chlor oder sonstige Farb-, Geruchs- oder Geschmacksstoffe. Diese werden durch einen Aktivkohlefilter entfernt. Das Resultat ist ein reines, glasklares Wasser. Grundsätzlich ist das Wasser jetzt bereit für die eigentliche Umkehrosmose. Bei einigen professionelleren Anlagen gibt es aber noch weitere Filterstufen vorweg.

Die semipermeable Membran

Cool, dass alleine die Vorfilter schon so ein sauberes Wasser erzeugen. Können wir uns die Umkehrosmose ja sparen. Nee, falsch gedacht. Zwar ist das Wasser nach den Vorfiltern zwar schon ziemlich sauber, aber immer noch nicht frei von gelösten Mineralien oder möglicherweise auch von Keimen und Bakterien*. Vor allem für die Mineralien benötigen wir den eigentlichen Osmosefilter. Der Osmosefilter ist eine sogenannte semipermeable Membran. Also eine dünne Schicht eines Materials, das halb durchlässig ist. Dieses “halb durchlässig” bedeutet, dass einige Dinge oder Stoffe auf die andere Seite wandern können, andere wiederum nicht. In unserem Fall ist die Membran so gestaltet, dass gerade eben ein Wassermolekül durch passt.

Die treibende Kraft, die so ein Wassermolekül da jetzt durch wandert lässt, ist ein Unterschied der Salzkonzentrationen. Liegt zum Beispiel auf der einen Seite Süßwasser und auf der anderen Seite Meerwasser vor, wandert das Wassermolekül vom Süßwasser zum Meerwasser, bis das Salzwasser so weit verdünnt ist wie das Süßwasser auf der anderen Seite. Je größer der Unterschied der Salzkonzentration ist, desto mehr Moleküle wandern durch die Membran. Das nennt man osmotischen Druck.

In der einfachen Physik soll sich also immer ein Gleichgewicht einstellen. In unserer Osmoseanlage liegt aber auf einer Seite ein Leitungsdruck von etwa 4,5 bar vor. Und damit verschieben wir auch das Gleichgewicht zu einem Ungleichgewicht. Durch diesen Druck in unserer Wasserleitung sorgen wir dafür, dass die Osmose quasi rückwärts abläuft und die Wassermoleküle aus dem salzigen Leitungswasser auf die salzarme Seite diffundieren. Nur aufgrund des Druckunterschiedes bekommen wir reinstes Wasser aus Umkehrosmose. Je stärker der Druck ist, desto effektiver funktioniert das. Deshalb haben einige Osmoseanlagen auch eine Druckerhöhungspumpe und einen Durchlaufbegrenzer, durch den der Druck aufrecht gehalten wird.

Verpackung der Measury RO PRO 190L Osmoseanlage
Ein schlichter aber stabiler Karton ist die Verkaufsverpackung der Measury RO PRO 190L.

Nachfilter

Das Wasser, wie es aus der Membran kommt, kannst du so wie es ist für dein Süßwasser Aquarium verwenden. Du musst es nur noch an die Bedingungen in deinem Biotop anpassen, indem du die richtige Menge deines speziellen Salz* dazu gibst. Im Bereich der Meerwasser Aquaristik musst du noch ein bisschen aufpassen. Denn was immer noch nicht entfernt wurde, ist Silikat. Das fördert den Algenwuchs und ist gerade im Meerwasser nicht gerne gesehen. Es gibt also immer noch Stoffe, die so klein sind, dass die mit durch die Membran schlüpfen. Um diese auch noch zu entfernen, brauchst du einen Ionentauscher. Hier läuft das Wasser über spezielle Harze, die ein Ion gegen ein anderes austauschen. Wirklich alles weg bekommst du also nicht. Aber zumindest Silikat kannst du so noch entfernen.

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  • Wird einer Osmoseanlage nachgeschaltet
  • Inklusive Schlauchanschlüssen für Osmoseanlagen
  • bindet Silikate, Nitrate, Schadstoffe und Salze

Letzte Aktualisierung am 31.07.2021 um 00:51 Uhr Bei diesen Links handelt es sich um bezahlte Werbung.

Osmoseanlage Measury RO PRO 190L ausprobiert

Wie eingangs beschrieben, habe auch mich mir vor Kurzem eine Osmoseanlage angeschafft. Ich hatte vor allem keine Lust mehr, alle zwei Wochen loszumüssen. Jetzt wollte ich für meine kleinen Mengen aber auch keine superteure High End Anlage haben. Für den Anfang habe ich mir also eine Osmoseanlage aus dem unteren Preissegment angeschafft, bei der ich aber trotzdem ein guten gutes Gefühl hatte. Und zwar eine Measury RO PRO 190L.

Measury Osmoseanlage Aquarium 190L/Tag - Umkehrosmoseanlage
  • DREISTUFIGE FILTERUNG - Mit einer Tagesleistung von bis zu 190 Liter pro Tag entfernt die Anlage durch einen Sedimentfilter, einen Aktivkohlefilter und eine Umkehrosmosemembran zuverlässig Salze, Wasserhärte, Schadstoffe (Schwermetalle, Nitrat, Phosphat, Pestizide) sowie Viren und Bakterien
  • ZWEI VERSCHIEDENE ANSCHLÜSSE – Im Lieferumfang enthalten sind ein Trinkwasserhahnanschluss und ein 3/4“ Waschmaschinenanschluss
  • PRAKTISCHES SPÜLVENTIL - Die Anlage ist mit einem Spülventil ausgestattet. Durch regelmäßiges Spülen werden Ablagerungen herausgespült und die Lebensdauer der Anlage erhöht
  • 450CC DURCHFLUSSBEGRENZER – Der 450CC Durchflussbegrenzer verlangsamt den Wasserfluss und erhöht damit den Druck in der Anlage. Ein höherer Wasserdruck führt zu einer höheren Tagesleistung
  • LIEFERUMFANG – Im Lieferumfang ist alles zum Betrieb notwendige Zubehör enthalten. In der deutschsprachigen Bedienungsanleitung ist jeder Schritt ausführlich erklärt – zu einzelnen Schritten gibt es sogar Video-Tutorials

Letzte Aktualisierung am 30.07.2021 um 23:41 Uhr Bei diesen Links handelt es sich um bezahlte Werbung.

Einrichtung der Measury Osmoseanlage

Diese Anlage besteht aus drei Filterkatuschen. Den Vorfilter bildet ein Sedimentfilter und ein Aktivkohlefilter. Die Membran ist auf eine Nennleistung von 190 Liter pro Tag ausgelegt. Anlagen mit dieser Leistung werden übrigens manchmal auch mit der Größe 50 GPD angeboten. Dabei handelt es sich um Gallons Per Day, was ungefähr aufs Gleiche raus kommt. Die Kartuschen sind bereits komplett miteinander verbunden. Du kannst beim Anschließen der Schläuche also quasi nichts mehr falsch machen. Lediglich Leitungswasser, Abwasser und Brauchwasser musst du noch mit dem beiliegenden Schlauch anschließen. Diese Aus- bzw. Eingänge sind aber markiert und wenn du dir kurz Gedanken darüber machst, wie das Wasser fließt, ist das nicht schwierig.

Osmoseanlage im Betrieb
Osmoseanlagen können unabhängig von der Lage betrieben werden. Sie müssen nicht unbedingt aufrecht stehen. Meine betreibe ich liegend im Waschbecken.

Was auf den ersten Blick etwas verwirrend klingt, ist das ganze Spülen. Grundsätzlich ist das aber nichts, was wir in der Aquaristik nicht schon kennen. Als Erstes muss aber die Anlage ohne Membran gespült werden. Die ist noch nicht eingebaut und liegt eingeschweißt bei. Also muss vorerst nur das Spülventil geöffnet werden. Wasser langsam an, und sobald die Anlage voll ist, schießt es nur so raus. Anschließend wird die Membran eingelegt. Und jetzt wird wieder ein paar Minuten mit Membran gespült. Danach kann das Spülventil geschlossen und die Anlage in Betrieb genommen werden. Da die Membran jedoch noch Konservierungsstoffe enthalten soll, kann das Osmosewasser der ersten 30 Minuten nicht genutzt werden.

Ich selber war beim einsetzten der Membran etwas verunsichert, ob das Spülwasser im Gehäuse verbleiben soll. Die Anleitung sagt dazu nichts. Schließlich habe ich das Wasser entfernt. War mir nicht ganz geheuer zu wissen, dass sich auf beiden Seiten der Membran Frischwasser befindet.

Darf es etwas mehr sein?

Im Betrieb muss man sich dann erst mal an die Wassermengen gewöhnen. Ich hatte noch überlegt, ob für meine 10 Liter pro Woche nicht auch eine kleinere Anlage mit 130 Liter pro Tag ausreicht. Im Nachhinein bin ich froh, nicht so eine ganz kleine Osmoseanlage gewählt zu haben. Denn entscheidend ist nicht nur die Wassermenge, die du theoretisch gewinnen kannst. Auch die Zeit ist ein riesen Faktor. 190 Liter pro Tag bedeuten 7,9 Liter pro Stunde. Für einen 20 Liter Kanister brauchst du also 2,5 Stunden. Und das ist auch nur die Nennleistung bei 25 °C Wassertemperatur und 4,5 bar Druck. Bei kälterem Wasser dauert es direkt deutlich länger. Klar macht die Anlage alles von alleine. Aber gerade am Anfang steht man doch schon oft daneben und passt auf, dass der Kanister nicht überläuft.

Kanister mit Osmosewasser
Das mit einer Osmoseanlage gewonnene Wasser kann einfach in einem Kanister aufgefangen und gelagert werden.

Auch wenn du nicht unbedingt mehr Wasser benötigst, kann eine größere Osmoseanlage deine Wartezeit verkürzen. Die nächstgrößere Stufe wären 100 GPD was etwa 380 Liter am Tag entspricht. Deine Wartezeit ist damit nur halb so lange. Die Measury RO PRO 190L kann man dahingehend upgraden. Dazu muss nur die Membran und der Durchlaufbegrenzer ausgetauscht werden. Ein kleines Gedankenspiel am Rande: Deine Internetleitung ist auch nicht so schnell, weil du täglich x Terabytes herunterladen möchtest, sondern weil du einfach keine Lust hast auf einen 50 MB Download 10 Sekunden zu warten.

Kosten einer Osmoseanlage für das Aquarium

Für mich war vor allem der Aufwand, das Osmosewasser zu kaufen, der Hauptgrund für die Anschaffung der Osmoseanlage. Aber auch die Kosten sind recht interessant. Leider ist es nicht so, dass nach der Anschaffung keine laufenden Kosten mehr anfallen. Da die Anlagen, solange sie keine Druckerhöhungspumpe haben, keinen Strom brauchen wir dies aber immer wieder so beworben. Dabei werden aber die Wasserkosten vergessen.

Unter guten Voraussetzungen erhältst du ein Verhältnis zwischen Brauchwasser und Abwasser von etwa 1:4. Aus einem Kubikmeter Leitungswasser entstehen also 200 Liter Osmosewasser und 800 Liter Abwasser. Ich zahle in Elmshorn aktuell 1,60 Euro für das Frischwasser und 2,60 Euro für Abwasser. Für die 200 Liter Osmosewasser entstehen mir also erst mal direkt Kosten in Höhe von 4,20 Euro. Dazu kommt noch etwas Spülwasser und natürlich die Anschaffungskosten der Anlage und Ersatzteile. Laut einer Beispielrechnung vom DRTA-Archiv kommt eine Osmoseanlage, die etwa 200 Liter pro Monat produzieren soll, auf Betriebskosten von etwa 8,39 Euro. Zum Vergleich, 200 Liter fertiges Osmosewasser für einen Preis von 25 Cent je Liter zu kaufen kostet 50 Euro.

Measury Osmose Filter Set Sedimentfilter/Aktivkohlefilter, Osmoseanlage Filter Umkehrosmose Ersatzfilter
  • Set bestehend aus je einem Aktivkohlefilter und Sedimentfilter
  • Ersatzfilter kompatibel mit Osmoseanlagen aller gängigen Marken
  • Der Sedimentfilter, auch Vorfilter genannt, entfernt grobe Partikel wie Rost, Sand und Schmutzpartikel aus dem Wasser
  • Der Aktivkohlefilter, auch Feinfilter genannt, entfernt Chlor, Arzneimittelrückstände und Pflanzenschutzmittel aus dem Wasser
  • Filtergehäuse haben auf beiden Seiten ein Innengewinde mit 1/4“ Anschlüssen

Letzte Aktualisierung am 30.07.2021 um 23:41 Uhr Bei diesen Links handelt es sich um bezahlte Werbung.

Fazit

Ich ärger mich, dass nicht schon früher eine Osmoseanlage gekauft habe. Meine Befürchtung war ja immer, dass die Membran bei meinem geringen Bedarf austrocknet. Dem ist nicht so. Es bleibt immer Wasser in den Kartuschen und wenn die Anlage wie vorgeschrieben gespült wird, wird die Lebenserwartung auch bei kleinen Mengen nicht beeinträchtigt. Auch mit den Kosten für das Spülwasser liegen meine laufenden Kosten jetzt bei nicht einmal einem Fünftel des Preises für fertiges Wasser. Und so wird sich die Anlage trotz meines sehr geringen Bedarfes innerhalb eines Jahres amortisiert haben. Wenn du mehr Osmosewasser benötigst als ich, und das ist bestimmt wahrscheinlich, lohnt sich eine eigene Anlage für dich auf alle Fälle.

Eine weitere Bremse vor dem Kauf der Osmoseanlage war es, dass der Betrieb offensichtlich sehr kompliziert ist. Ist er aber nicht. Am Anfang muss ein bisschen gespült werden, aber dann ist alles ganz einfach. Bei der Anlage von Measury sind sogar schon Anschlüsse für die Wasserhähne am Waschbecken und der Waschmaschine bei. Die Osmoseanlage braucht auch keinen festen Platz und kann waagerecht, senkrecht oder sonst wie betrieben werden. Deshalb brauchst du nur anschließen, benutzen und wieder abbauen. Auch das geht aufgrund der Schnellverschlüsse und Stopfen sekundenschnell und fast ohne mit Wasser rum zu kleckern.

Die Measury RO PRO 190L ist dabei ein gutes Modell, um mit dem Thema anzufangen. Sie bewegt sich in einer vernünftigen Preisklasse und hat eine angemessene Qualität. Die drei Filterstufen sind in dieser Preisklasse üblich und ein Ionentauscher zur Entfernung von Silikat muss auch bei anderen Anlagen zusätzlich gekauft werden. Größere anlagen mit mehr Filterstufen, einer größeren Leistung oder einem besseren Verhältnis zwischen Brauchwasser und Abwasser kosten auch gleich deutlich mehr und der Vorteil wird sich wohl nur zeigen, wenn man auch viel Wasser benötigt.

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