Schwimmpflanze

In der Regel siehst du von vorne in dein Aquarium und du siehst nicht, was auf der Wasseroberfläche los ist. Außer du hast ein offenes Aquarium. Dann machen sich bestimmt auch Schwimmpflanzen toll in deinem Becken. Denn eine Schwimmpflanze ist eine ganz besondere Pflanze die nicht nur in offenen Becken super aussieht, sondern sich auch sehr positiv auf das Wasser und das Wohlbefinden der Aquariumbewohner auswirkt.

Wie der Name schon vermuten lässt, ist eine Schwimmpflanze eine Wasserpflanze, die an der Wasseroberfläche schwimmt. Aus diesem Grund ist sie etwas anders gebaut als die meisten anderen Wasserpflanzen. Denn während üblicherweise von den im Boden verankerten Wurzeln ein Stängel in die Höhe wächst, können Schwimmpflanzen auf diesen verzichten. Es handelt sich also immer um eine Art Rosettenpflanzen. Teilweise sieht es sogar so aus, als würden nur einzelne Blätter auf der Wasseroberfläche treiben, wie es zum Beispiel bei Wasserlinsen der Fall ist. Das bedeutet aber nicht, dass eine Schwimmpflanze keine Wurzeln hat. Denn die benötigt auch sie für die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Wasser. Die Wurzeln schweben dann frei unter der Pflanze.

Was die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Wasser angeht, sind Schwimmpflanzen absolute Meister. Denn nur hier bekommen sie, was sie zum leben brauchen. Der nährstoffreiche Bodengrund ist für sie nicht erreichbar. Dafür sitzen sie an der Quelle, was das Licht angeht. Die auf der Wasseroberfläche treibenden Blätter bekommen dies direkt und ohne Verluste durch absorbierendes Wasser. Im gleichen Maße, wie Licht zur Verfügung steht, hohlen Schwimmpflanzen Nährstoffe aus dem Wasser. Und sind so eine ideale Konkurrenz für Algen. Die abdunkelnden Eigenschaften sind aber auch nicht zu verachten.

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