Zytotoxidität

Der Begriff Zytotoxizität setzt sich aus den griechischen Wortbestandteilen für „Zelle“ und „Giftigkeit“ zusammen. Das Wort beschreibt also die Fähigkeit gewisser Substanzen, organisches Gewebe bzw. Zellen zu schädigen. Die Substanzen selber sind dabei chemischen Ursprungs, also Umweltgifte, Medikamente oder Viren. Bei einer Immunreaktion können aber auch die körpereigenen Immunzellen zytotoxisch agieren. Eine mögliche Folge der Zytotoxizität kann der Zelltod sein, dieser muss aber nicht zwangsläufig eintreten.

Sämtliche Medikamente und Chemikalien, die in Kontakt mit menschlichem Gewebe treten, müssen vor der Zulassung auf Zytotoxizität getestet werden. Die Verfahren, die dabei zum Einsatz kommen, nennen sich MTT-Test, Trypanblau-Test oder Neutralrot-Test. Dabei kommt die zu untersuchende Substanz unter Laborbedingungen mit Säugetierzellen in Berührung. Je nach Reaktion werden die Substanzen in folgende Kategorien eingeteilt:

0: Akzeptanz, nicht zytotoxisch
1: Leichte Hemmung, schwach zytotoxisch
2: Deutliche Hemmung, mäßig zytotoxisch
3: Toxizität, stark toxisch
Bei einer Stimulation, also einem übermäßigen Zellwachstum, wird die Substanz als kanzerogen eingestuft.

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